Auf die Hochzeit von M. und J. in Leipzig, habe ich mich besonders gefreut. Die Braut hatte die wunderbare Idee, ihren zukünftigen Mann mit sinnlichen Boudoirfotos zu überraschen. Daher trafen wir uns bereits schon einmal im Frühjahr und nahmen zauberhafte Bilder auf. Wir verstanden uns auf Anhieb mega gut und mussten uns beide sehr zusammenreißen, als wir uns ein paar Wochen später noch einmal zu Dritt zum Hochzeitsvorgespräch trafen. Immerhin sollte der Bräutigam ja nichts von dem Boudoirshooting erfahren. Später erfuhr ich, dass wir unsere Aufgabe meisterhaft absolviert hatten, denn J. hatte nicht den Hauch einer Ahnung.

Am 20. Mai fand unter perfekten Bedingungen, bei angenehmen 21 Grad, die freie Trauung der Beiden in einem privaten Innenhof statt. Die freie Rednerin und Sängerin Jana Hoffmann hielt eine sehr persönliche und liebevolle Trauzeremonie ab und begeisterte mit einer wunderbaren Stimme. Nach einem kleinen Sektempfang, ging die Hochzeit, nur ein paar hundert Meter entfernt, in der denkmalgeschützten Konsumzentrale Leipzig weiter. Hier stand alles unter dem Motto Musik. Das große Hobby, dass beide miteinander verbindet. M. mit der Liebe zum Tanz und J. als Mitglied einer Band. Als Gastgeschenk bekam jeder eine CD mit den Lieblingsliedern des Brautpaars. Eine super schöne und so persönliche Idee. Das Kuchenbuffet war so hübsch anzusehen, dass man sich kaum traute etwas wegzunehmen. Eine liebe Freundin des Brautpaares hatte all die kleinen Meisterwerke gezaubert. Das Herzstück, die Hochzeitstorte, stammte aus der talentierten Profihand von Yvonne Frenzel von Passion Patissier.

Es war eine rundum perfekte Hochzeit mit einem verliebten, glücklichen Brautpaar, entspannten Gästen und liebevollen Details.

 

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Als Hochzeitsfotograf in Zwenkau

Als ich von den Hochzeitsplänen von S. und C. hörte, war ich gleich begeistert. Eine Trauung im Freien, das Kaffeetrinken bei einer Schifffahrt und viiiel Liebe fürs Detail. Diese Hochzeit in Zwenkau musste toll werden. Und das war sie auch!

Die Braut machte sich Zuhause, mit ihrer besten Freundin und Trauzeugin fertig. In einem gelben Klassiker von Mercedes Benz ging es dann zum Rathaus Zwenkau. Dort fand, unter einem weißen Pavillon im Rathausinnenhof, die standesamtliche Trauung statt. Sehr persönlich und liebevoll, nehmen sich die Standesbeamten dort viel Zeit. Bevor das Brautpaar sich die Ringe austausche, wurden diese zuvor, an einem Seil entlang durch die Gäste geführt. Im Anschluss wurde traditionell beglückwünscht und angestoßen, bis es zum Zwenkauer See ging. Dort wartete bereits die MS Santa Barbara auf die Hochzeitsgesellschaft. Mit gelben Ballons geschmückt und reichliche Kaffee und Kuchen beladen, ging es quer über den Zwenkauer See. Die Sonne strahlte und der See zeigte sich in einer Farbpalette von azurblau bis karibik türkis.

Den neuen Hafen des Zwenkauer Sees, nutzten wir natürlich auch noch für unser Paarshooting, bis es anschließend zur großen Feier ging.

 

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Kennt ihr das? Wenn einem eine Idee ewig im Kopf herum schwirrt? Man sie aber immer wieder bei Seite legt, weil halt irgendetwas dazwischen kommt? So erging es mir bei der Planung für dieses Shooting.

In der Adventszeit letzten Jahres, saß ich ganz kuschelig auf meiner Couch und schaute mir alte DEFA Märchen an. Und wie aus dem Nichts, traf mich ein gigantischer Inspirationsblitz. Diese wunderbare Geschichte von zwei Schwestern, die auf den ersten Blick ganz unterschiedlich scheinen aber unzertrennlich gemeinsam ihren harten Alltag meistern und letztendlich sogar zwei Prinzenbrüder heiraten. Dies und die wunderbare Waldlandschaft, ließen mich kaum mehr auf meinen vier Buchstaben sitzen. Das musste ich fotografieren!

Kurze Zeit später, saß ich im Auto auf den Weg in den schönen Harz. Durch Internetrecherchen, hatte ich herausgefunden, dass das Märchen dort gedreht worden war. Es dauerte eine weitere Reise in das kleine Gebirge, um die perfekten Locations zu finden aber es hat sich letztendlich gelohnt. Meine erste Idee, ein Wintershooting daraus zu machen, löste sich jedoch in Luft auf. Mehrere Kilometer durch Schnee und vereiste Steinpfade in einem Hochzeitskleid? Wohl eher kaum.

Gut, dann musste eben Plan B ran. Ein Herbstshooting passte perfekt zur Farbpalette von Rottönen, Creme und Gold. Nur das es halt nicht Herbst war, sondern (inzwischen) Frühjahr. Die Blumenläden waren voll mit bunten Tulpen und herrlichen Frühjahrsblühern. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie begeistert daher meine liebe Floristin Heike Knappik war, als ich nach dunklen Tönen und Beeren fragte. Was sie jedoch nicht davon abbrachte, uns wunderschöne floristische Meisterwerke zu zaubern. Liebsten Dank an dieser Stelle!

Mehrere Monate waren vergangen und Termine verschoben, als im April endlich der große Tag nahte. Ich war entschlossen. Diesmal wird geshootet! Auch die Tatsache, dass kurzfristig die Stylistin, als auch meine Assistentin ausfielen, änderte nichts. Mein lieber Ehemann sprang ein und das Styling übernahm ich, gemeinsam mit den zauberhaften Models, selbst. Es war ein wunderbarer, wenn auch sehr sehr anstrengender Tag, mit fantastischen Ergebnissen.

Judy und Lisa, ihr wart die perfekte Besetzung für Schneeweißchen und Rosenrot! Danke für eure große Mühe und Zeit. Sandy Barczewski, danke für deine so zauberhaften Kleider und deine so unkomplizierte Art. Clara Riemer, deine Papeterie ist einzigartig und mit so viel Liebe gemachte. Danke, dass wir sie für das Shooting verwenden durften. Und natürlich danke an dich, mein Schatz aller Schätze. Ohne dich wäre all das nicht möglich gewesen.

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Als Hochzeitsfotograf in Erfurt

Es gibt Hochzeiten, da weiß man gar nicht so recht, was man schreiben soll. Nicht, weil es nichts darüber zu sagen gibt, sondern weil man einfach nicht weiß, wie man es in Worte fassen soll.

Genau so ergeht es mir, just in diesem Moment. Ich durfte im Juli diesen Jahres eine Hochzeit begleiten, die an Herzlichkeit, Detailverliebtheit und Coolness (ja Coolness!) kaum zu überbieten ist. Ok, der Zeitplan war etwas aus den Fugen geraten aber auch das, wurde lässig überspielt.

Das Getting Ready des Brautpaares fand getrennt in den wunderschönen Altstadtapartments Schildchensmühle in Erfurt statt. Von dort ging es zu Fuß zum prächtigen Erfurter Dom. Nach polnischer Tradition, wurde dort das Brautpaar, vor der Trauung, von seinen Eltern gesegnet. Es war mein erster Besuch in Erfurt und ich war überrascht, von der unglaublichen Touristenanzahl. Gut, dass für die Hochzeit ein Teil des Doms exklusiv für die Hochzeit abgesperrt wurde. Sonst hätte man sich die Kirchenbank mit verschwitzten, Bermuda tragenden Flip-Flop Touristen teilen müssen.

Nach der eindrucksvollen, kirchlichen Trauung, ging es weiter zum Kapitelsaal der Predigerkirche. Dort erwartete die Gäste ein unglaublich schöner, vom Brautpaar selbst geschmückter, Gewölbesaal. Ich liebte diese tollen großen Fenster und das Farbkonzept, was mit modernen Metallicfarben akzentuiert wurde. Man sah sofort, dass alles mit sehr viel Liebe und Detailgenauigkeit gemacht wurde. Mein Herz schlug gen Himmel! Als Begrüßung für die Gäste, warteten kleine, handgemachte Papiertüten. In diesen fanden die Gäste ihre Tischnummer und ein, mit ihren Initialen versehenen, Notizheft samt Bleistift. Und dann kam das Kaffeetrinken. Leute! Nicht nur, dass diese Kaffeetafel umwerfend schön dekoriert war. Ich habe dort den besten Kuchen meines bisherigen Lebens gegessen (entschuldige Omi). Das Brautpaar hatte die Kuchen von der Manufaktur Goldhelm und war selbst ganz großer Fan dieser Schlemmerkünstler. Wohl gestärkt, nahmen wir uns dann etwas Zeit für ein paar Portraits, während das super liebe Team des Predigerkellers bereits das Abendbuffet vorbereitete. Auch das, war ein Traum und die Gäste waren herrlich entspannt und genossen die ungezwungene Atmosphäre. Der krönende Abschluss, meiner Reportage an diesem Tag, war der Lindy Hop Hochzeitstanz und die tanzenden Gäste. Mit einem Schlag war, von jung bis alt, jeder auf der Tanzfläche und tanze sich die Seele aus dem Leib. Unbezahlbar!

Liebe A. und lieber M., es wurde schon viel gesagt aber ich kann mich nur immer wieder wiederholen. Es war mega! Danke, für eure herzliche Art. Danke, für diesen fantastischen Tag. Danke, für das Fresspaket mit Kuchen. Und danke, für den polnischen Vodka (den leeren wir mal gemeinsam).

Alice und Markus

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Schon lange hatte ich den Wunsch, den Südwesten Englands zu bereisen. Als meine Eltern dann letztes Jahr vorschlugen, zu ihrem Hochzeitstag im August, mit uns gemeinsam eine Reise unternehmen zu wollen, sah ich die perfekte Gelegenheit. Gesagt – getan.

Anfang August diesen Jahres, saßen wir im Flieger Richtung London. Nach insgesamt 12 Stunden Anreise, erreichten wir den süßen, kleinen Ort Northam in Devon und unser Zuhause für die kommenden 7 Tage. „Abigails’s Cottage“ sah von außen eher unscheinbar aus. Hinter der hellblauen Tür mit dem kleinen Krebs, verbarg sich aber ein kleiner, maritimer Landhaus-Traum. Helle Räume, liebevolle Details und eine gemütliche Atmosphäre. Hier ließ es sich aushalten.

Der nächste Tag begrüßte uns mit allem anderen, als dem typischen englischen Wetter. Der Himmel strahlte in seinem hellsten blau und die Luft war herrlich warm. Also ab Richtung Strand. Die Küsten Englands sind stark von den Gezeiten geprägt. In dieser Region waren es etwa 5 Meter Tide. Bei Ebbe ist es daher ein ganz schönes Stück zu Fuß bis zum Wasser. Das Naturschauspiel zaubert aber dafür eine fast schon unwirklich schöne, glänzende Landschaft. Hinter der Dünenlandschaft verbirgt sich, am Rand von Northam, der älteste Golfclub des Landes. Ein Golfplatz soweit das Auge reicht. Lediglich mit ein paar frei herumlaufenden Pferden, müssen sich die Golfer den Rasen teilen.

Am nächsten Tag wurde es dann etwas sportlich. Es ging Richtung Hartland. Wir passierten den Hartland Lighthouse, Hartland Abbey, St. Nectan Church und stellten dann schließlich unser Auto bei Hartland Quay ab. Von dort ging es zu Fuß weiter. Wir wanderten ein Stück den bekannten South West Coast Path entlang und kamen nicht aus dem Staunen heraus. Noch nie hatte ich eine so atemberaubend schöne Landschaft gesehen. Man fühlte sich, wie der erste Mensch auf Erden und wartete förmlich darauf, dass hinter einem Felsen irgendein Fabelwesen hervor gesprungen kommt. Tage, hätte ich weiter in dieser Wunderwelt wandern können. Unser kleiner Abstecher endete jedoch an einem tief, fallenden Wasserfall, gleich neben dem Meer. Nach einer kurzen Rast, traten wir dann wieder den Rückweg an.

Tag 3 war etwas mehr von Autostunden geprägt, als von körperlicher Anstrengung. Wir fuhren nämlich einmal quer durch den Südwesten nach Plymouth. In der alten Hafenstadt befindet sich die älteste Brennerei der Welt. Schon im 18. Jahrhundert versorgte sich die Royal Navy hier mit Plymouth Gin. Schade, dass man in der Distillery nicht fotografieren darf. Sonst hätte ich euch gern die großen, historischen Kupferfässer gezeigt.

Viele Motive fand ich hingegen in Clovelly. Das filmreife kleine Fischerdorf ist förmlich an einem steilen Hang herangewachsen. Steile Kopfsteinpflasterwege schlängeln sich den Ort hinunter bis zum alten Hafen. Für Autos sind die Wege viel zu steil und glatt. Daher transportieren die Anwohner alles Notwendige auf Schlitten. Bis zu den 1990er Jahren wurden noch Esel für den Transport eingesetzt. Heute stehen diese jedoch nur noch als Fotomotiv für Touristen parat. Der gesamte Ort befindet sich in Privatbesitz. Man muss also Eintritt zahlen um hinein zu kommen. Dieser lohnt allerdings und außerdem wird dieser anteilig genutzt, um den Ort und seine Traditionen aufrecht zu erhalten.

Auf das Highlight des nächsten Tages hatte ich mich sehr gefreut. Denn was wäre ein Besuch in England ohne einen der prachtvollen englischen Gärten gesehen zu haben? Der RHS Garden Rosemore befindet sich nur ein paar Milen von Northam entfernt und war daher ein festes Ziel unserer Reise. Endlich herrschte auch das berühmte englische Regenwetter und machte somit den typischen englischen Ausflug perfekt. Trotz des nicht idealen Wetters, verbrachten wir fast den ganzen Tag in dem Garten. Wenn die Engländer eins können, dann ist es gärtnern. Ich liebe diese romantisch verwilderte Pflanzweise. Alles gedeiht, durch das gleichmäßige Klima, üppig und groß. Hin und wieder findet man ein, von Kletterpflanzen umranktes, Café, was zu einem Cream Tea einlädt.

Hach! Ich verfalle gerade wieder ins Schwärmen und könnte gleich wieder meinen Koffer packen. Ganz ganz sicher, wird die nächste Reise nach England nicht lange auf sich warten lassen. Ich höre sie förmlich nach mir rufen, die zerklüfteten Felsen, weißen Cottages und prächtigen Gärten.

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