Es ist schon fast etwas peinlich das zuzugeben, aber im April 2018 fand nun endlich mein erstes Fotoshooting unter einer Magnolie statt. Wieso mir das peinlich ist, fragt ihr euch? Nun ja, es hat unglaubliche 7 Jahre gedauert, bis ich es hinbekommen habe…

Als Fotograf ist man meist großer Fan von den verschiedenen Jahreszeiten und den damit verbundenen Veränderungen der Natur. Ein und die selbe Location kann innerhalb eines Jahres unzählig verschiedene Gesichter annehmen. Manche davon sieht man nur für sehr kurze Zeit. So auch die Blüte eines Magnolienbaumes. Nur wenige Tage im Jahr zeigt sich dieser Baum in einer unbeschreiblich schönen Blütenpracht. Verpasst man diese Tage, muss man ein ganzes Jahr warten um wieder eine Chance zu bekommen.

Nun werdet ihr euch denken, wie kann man denn 7 Jahre immer die Magnolienblüte verpassen? Irgendwann weiß man doch, wann der Baum blüht.  – Jap, und ganz genau hier kommt der Peinlichkeitsfaktor ins Spiel.

Schlussendlich habe ich es geschafft. Ich habe früh genug begonnen Models zu kontaktieren, mir einen passenden Baum gesucht und hatte das Glück, dass die liebe Tina kurzfristig vor meine Linse gesprungen ist. (denn ganz genau kann man ja nie wissen, zu welcher Zeit der Baum in voller Blüte steht)

Endresultat: HAPPY

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Ich hatte bereits das Glück J. und J., ein Jahr vor ihrer Hochzeit, bei einem Babybauch-Shooting kennenzulernen. Am Tag der Hochzeit waren wir Drei daher schon ein „eingespieltes Team“. Da die Beiden außerdem ein unglaublich ausgeglichenes und entspanntes Paar sind, machte sich mein Job fast schon von selbst. Aber der Reihe nach …

Ich staunte nicht schlecht, als mich die Braut, freudig strahlend und mit der Tagespost in den Händen, vor Ihrer Haustür erwartete. In der kleinen, liebevoll eingerichteten Wohnung, wuselte die Trauzeugin im Bad, auf der Couch schaute ein kleiner, etwas verschlafen aussehender Junge Trickfilme und auf dem Balkon suchte die Stylistin etwas ratlos nach einer Ablagefläche für den Lockenstab. Jeder schien nervöser als die Braut zu sein. Mich eingeschlossen.

Als Make-up, Frisur sowie Kleid schließlich saßen, ging es ins Barockschloss Dahlen. Ich war fast schon froh, als ich einen, zumindest leicht nervös, hin und her tippelten Bräutigam sah. Die freie Trauzeremonie fand hinter dem Schloss statt und war sehr aufwendig und stimmig in Rot, Grau und Cremetönen dekoriert. Jana Hoffmann hielt eine wunderbar persönliche Rede. Es wurde viel gelacht und geweint und der kleine Sprössling des Brautpaares zog, mit seiner verschmitzten Art, alle Blicke auf sich. Ganz brav saß er nahezu die gesamte Trauung auf dem Schoss der Beiden und präsentierte beim Auszug ganz stolz seine ersten Schritte.

Nach Glückwünschen und einem kleinen Sektempfang ging es nach Grimma in die Kulturscheune des Kloster Nimbschen. Nelken, die Lieblingsblume der Braut, rustikale Holzdeko und das Farbschema Rot, Grau, Creme, spiegelten sich auch hier wieder. Spätestens jetzt war eins unverkennbar. Bei dieser Hochzeit herrschte ein Hochangebot an Kindern. Um ehrlich zu sein, war es die kinderreichste Hochzeit, die ich bisher begleiten durfte. Für einen Fotografen ist das ein kleiner Segen. Denn es gibt kaum dankbarere Motive als Kinder in Aktion. Sogar eine eigene Kinderdisco gab es für die Kleinen. Und was soll ich sagen? Die Tanzfläche war mehr als voll…

 

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Auf die Hochzeit von M. und J. in Leipzig, habe ich mich besonders gefreut. Die Braut hatte die wunderbare Idee, ihren zukünftigen Mann mit sinnlichen Boudoirfotos zu überraschen. Daher trafen wir uns bereits schon einmal im Frühjahr und nahmen zauberhafte Bilder auf. Wir verstanden uns auf Anhieb mega gut und mussten uns beide sehr zusammenreißen, als wir uns ein paar Wochen später noch einmal zu Dritt zum Hochzeitsvorgespräch trafen. Immerhin sollte der Bräutigam ja nichts von dem Boudoirshooting erfahren. Später erfuhr ich, dass wir unsere Aufgabe meisterhaft absolviert hatten, denn J. hatte nicht den Hauch einer Ahnung.

Am 20. Mai fand unter perfekten Bedingungen, bei angenehmen 21 Grad, die freie Trauung der Beiden in einem privaten Innenhof statt. Die freie Rednerin und Sängerin Jana Hoffmann hielt eine sehr persönliche und liebevolle Trauzeremonie ab und begeisterte mit einer wunderbaren Stimme. Nach einem kleinen Sektempfang, ging die Hochzeit, nur ein paar hundert Meter entfernt, in der denkmalgeschützten Konsumzentrale Leipzig weiter. Hier stand alles unter dem Motto Musik. Das große Hobby, dass beide miteinander verbindet. M. mit der Liebe zum Tanz und J. als Mitglied einer Band. Als Gastgeschenk bekam jeder eine CD mit den Lieblingsliedern des Brautpaars. Eine super schöne und so persönliche Idee. Das Kuchenbuffet war so hübsch anzusehen, dass man sich kaum traute etwas wegzunehmen. Eine liebe Freundin des Brautpaares hatte all die kleinen Meisterwerke gezaubert. Das Herzstück, die Hochzeitstorte, stammte aus der talentierten Profihand von Yvonne Frenzel von Passion Patissier.

Es war eine rundum perfekte Hochzeit mit einem verliebten, glücklichen Brautpaar, entspannten Gästen und liebevollen Details.

 

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Als Hochzeitsfotograf in Zwenkau

Als ich von den Hochzeitsplänen von S. und C. hörte, war ich gleich begeistert. Eine Trauung im Freien, das Kaffeetrinken bei einer Schifffahrt und viiiel Liebe fürs Detail. Diese Hochzeit in Zwenkau musste toll werden. Und das war sie auch!

Die Braut machte sich Zuhause, mit ihrer besten Freundin und Trauzeugin fertig. In einem gelben Klassiker von Mercedes Benz ging es dann zum Rathaus Zwenkau. Dort fand, unter einem weißen Pavillon im Rathausinnenhof, die standesamtliche Trauung statt. Sehr persönlich und liebevoll, nehmen sich die Standesbeamten dort viel Zeit. Bevor das Brautpaar sich die Ringe austausche, wurden diese zuvor, an einem Seil entlang durch die Gäste geführt. Im Anschluss wurde traditionell beglückwünscht und angestoßen, bis es zum Zwenkauer See ging. Dort wartete bereits die MS Santa Barbara auf die Hochzeitsgesellschaft. Mit gelben Ballons geschmückt und reichliche Kaffee und Kuchen beladen, ging es quer über den Zwenkauer See. Die Sonne strahlte und der See zeigte sich in einer Farbpalette von azurblau bis karibik türkis.

Den neuen Hafen des Zwenkauer Sees, nutzten wir natürlich auch noch für unser Paarshooting, bis es anschließend zur großen Feier ging.

 

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Kennt ihr das? Wenn einem eine Idee ewig im Kopf herum schwirrt? Man sie aber immer wieder bei Seite legt, weil halt irgendetwas dazwischen kommt? So erging es mir bei der Planung für dieses Shooting.

In der Adventszeit letzten Jahres, saß ich ganz kuschelig auf meiner Couch und schaute mir alte DEFA Märchen an. Und wie aus dem Nichts, traf mich ein gigantischer Inspirationsblitz. Diese wunderbare Geschichte von zwei Schwestern, die auf den ersten Blick ganz unterschiedlich scheinen aber unzertrennlich gemeinsam ihren harten Alltag meistern und letztendlich sogar zwei Prinzenbrüder heiraten. Dies und die wunderbare Waldlandschaft, ließen mich kaum mehr auf meinen vier Buchstaben sitzen. Das musste ich fotografieren!

Kurze Zeit später, saß ich im Auto auf den Weg in den schönen Harz. Durch Internetrecherchen, hatte ich herausgefunden, dass das Märchen dort gedreht worden war. Es dauerte eine weitere Reise in das kleine Gebirge, um die perfekten Locations zu finden aber es hat sich letztendlich gelohnt. Meine erste Idee, ein Wintershooting daraus zu machen, löste sich jedoch in Luft auf. Mehrere Kilometer durch Schnee und vereiste Steinpfade in einem Hochzeitskleid? Wohl eher kaum.

Gut, dann musste eben Plan B ran. Ein Herbstshooting passte perfekt zur Farbpalette von Rottönen, Creme und Gold. Nur das es halt nicht Herbst war, sondern (inzwischen) Frühjahr. Die Blumenläden waren voll mit bunten Tulpen und herrlichen Frühjahrsblühern. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie begeistert daher meine liebe Floristin Heike Knappik war, als ich nach dunklen Tönen und Beeren fragte. Was sie jedoch nicht davon abbrachte, uns wunderschöne floristische Meisterwerke zu zaubern. Liebsten Dank an dieser Stelle!

Mehrere Monate waren vergangen und Termine verschoben, als im April endlich der große Tag nahte. Ich war entschlossen. Diesmal wird geshootet! Auch die Tatsache, dass kurzfristig die Stylistin, als auch meine Assistentin ausfielen, änderte nichts. Mein lieber Ehemann sprang ein und das Styling übernahm ich, gemeinsam mit den zauberhaften Models, selbst. Es war ein wunderbarer, wenn auch sehr sehr anstrengender Tag, mit fantastischen Ergebnissen.

Judy und Lisa, ihr wart die perfekte Besetzung für Schneeweißchen und Rosenrot! Danke für eure große Mühe und Zeit. Sandy Barczewski, danke für deine so zauberhaften Kleider und deine so unkomplizierte Art. Clara Riemer, deine Papeterie ist einzigartig und mit so viel Liebe gemachte. Danke, dass wir sie für das Shooting verwenden durften. Und natürlich danke an dich, mein Schatz aller Schätze. Ohne dich wäre all das nicht möglich gewesen.

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