Als Hochzeitsfotograf in Erfurt

Es gibt Hochzeiten, da weiß man gar nicht so recht, was man schreiben soll. Nicht, weil es nichts darüber zu sagen gibt, sondern weil man einfach nicht weiß, wie man es in Worte fassen soll.

Genau so ergeht es mir, just in diesem Moment. Ich durfte im Juli diesen Jahres eine Hochzeit begleiten, die an Herzlichkeit, Detailverliebtheit und Coolness (ja Coolness!) kaum zu überbieten ist. Ok, der Zeitplan war etwas aus den Fugen geraten aber auch das, wurde lässig überspielt.

Das Getting Ready des Brautpaares fand getrennt in den wunderschönen Altstadtapartments Schildchensmühle in Erfurt statt. Von dort ging es zu Fuß zum prächtigen Erfurter Dom. Nach polnischer Tradition, wurde dort das Brautpaar, vor der Trauung, von seinen Eltern gesegnet. Es war mein erster Besuch in Erfurt und ich war überrascht, von der unglaublichen Touristenanzahl. Gut, dass für die Hochzeit ein Teil des Doms exklusiv für die Hochzeit abgesperrt wurde. Sonst hätte man sich die Kirchenbank mit verschwitzten, Bermuda tragenden Flip-Flop Touristen teilen müssen.

Nach der eindrucksvollen, kirchlichen Trauung, ging es weiter zum Kapitelsaal der Predigerkirche. Dort erwartete die Gäste ein unglaublich schöner, vom Brautpaar selbst geschmückter, Gewölbesaal. Ich liebte diese tollen großen Fenster und das Farbkonzept, was mit modernen Metallicfarben akzentuiert wurde. Man sah sofort, dass alles mit sehr viel Liebe und Detailgenauigkeit gemacht wurde. Mein Herz schlug gen Himmel! Als Begrüßung für die Gäste, warteten kleine, handgemachte Papiertüten. In diesen fanden die Gäste ihre Tischnummer und ein, mit ihren Initialen versehenen, Notizheft samt Bleistift. Und dann kam das Kaffeetrinken. Leute! Nicht nur, dass diese Kaffeetafel umwerfend schön dekoriert war. Ich habe dort den besten Kuchen meines bisherigen Lebens gegessen (entschuldige Omi). Das Brautpaar hatte die Kuchen von der Manufaktur Goldhelm und war selbst ganz großer Fan dieser Schlemmerkünstler. Wohl gestärkt, nahmen wir uns dann etwas Zeit für ein paar Portraits, während das super liebe Team des Predigerkellers bereits das Abendbuffet vorbereitete. Auch das, war ein Traum und die Gäste waren herrlich entspannt und genossen die ungezwungene Atmosphäre. Der krönende Abschluss, meiner Reportage an diesem Tag, war der Lindy Hop Hochzeitstanz und die tanzenden Gäste. Mit einem Schlag war, von jung bis alt, jeder auf der Tanzfläche und tanze sich die Seele aus dem Leib. Unbezahlbar!

Liebe A. und lieber M., es wurde schon viel gesagt aber ich kann mich nur immer wieder wiederholen. Es war mega! Danke, für eure herzliche Art. Danke, für diesen fantastischen Tag. Danke, für das Fresspaket mit Kuchen. Und danke, für den polnischen Vodka (den leeren wir mal gemeinsam).

Alice und Markus

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Schon lange hatte ich den Wunsch, den Südwesten Englands zu bereisen. Als meine Eltern dann letztes Jahr vorschlugen, zu ihrem Hochzeitstag im August, mit uns gemeinsam eine Reise unternehmen zu wollen, sah ich die perfekte Gelegenheit. Gesagt – getan.

Anfang August diesen Jahres, saßen wir im Flieger Richtung London. Nach insgesamt 12 Stunden Anreise, erreichten wir den süßen, kleinen Ort Northam in Devon und unser Zuhause für die kommenden 7 Tage. „Abigails’s Cottage“ sah von außen eher unscheinbar aus. Hinter der hellblauen Tür mit dem kleinen Krebs, verbarg sich aber ein kleiner, maritimer Landhaus-Traum. Helle Räume, liebevolle Details und eine gemütliche Atmosphäre. Hier ließ es sich aushalten.

Der nächste Tag begrüßte uns mit allem anderen, als dem typischen englischen Wetter. Der Himmel strahlte in seinem hellsten blau und die Luft war herrlich warm. Also ab Richtung Strand. Die Küsten Englands sind stark von den Gezeiten geprägt. In dieser Region waren es etwa 5 Meter Tide. Bei Ebbe ist es daher ein ganz schönes Stück zu Fuß bis zum Wasser. Das Naturschauspiel zaubert aber dafür eine fast schon unwirklich schöne, glänzende Landschaft. Hinter der Dünenlandschaft verbirgt sich, am Rand von Northam, der älteste Golfclub des Landes. Ein Golfplatz soweit das Auge reicht. Lediglich mit ein paar frei herumlaufenden Pferden, müssen sich die Golfer den Rasen teilen.

Am nächsten Tag wurde es dann etwas sportlich. Es ging Richtung Hartland. Wir passierten den Hartland Lighthouse, Hartland Abbey, St. Nectan Church und stellten dann schließlich unser Auto bei Hartland Quay ab. Von dort ging es zu Fuß weiter. Wir wanderten ein Stück den bekannten South West Coast Path entlang und kamen nicht aus dem Staunen heraus. Noch nie hatte ich eine so atemberaubend schöne Landschaft gesehen. Man fühlte sich, wie der erste Mensch auf Erden und wartete förmlich darauf, dass hinter einem Felsen irgendein Fabelwesen hervor gesprungen kommt. Tage, hätte ich weiter in dieser Wunderwelt wandern können. Unser kleiner Abstecher endete jedoch an einem tief, fallenden Wasserfall, gleich neben dem Meer. Nach einer kurzen Rast, traten wir dann wieder den Rückweg an.

Tag 3 war etwas mehr von Autostunden geprägt, als von körperlicher Anstrengung. Wir fuhren nämlich einmal quer durch den Südwesten nach Plymouth. In der alten Hafenstadt befindet sich die älteste Brennerei der Welt. Schon im 18. Jahrhundert versorgte sich die Royal Navy hier mit Plymouth Gin. Schade, dass man in der Distillery nicht fotografieren darf. Sonst hätte ich euch gern die großen, historischen Kupferfässer gezeigt.

Viele Motive fand ich hingegen in Clovelly. Das filmreife kleine Fischerdorf ist förmlich an einem steilen Hang herangewachsen. Steile Kopfsteinpflasterwege schlängeln sich den Ort hinunter bis zum alten Hafen. Für Autos sind die Wege viel zu steil und glatt. Daher transportieren die Anwohner alles Notwendige auf Schlitten. Bis zu den 1990er Jahren wurden noch Esel für den Transport eingesetzt. Heute stehen diese jedoch nur noch als Fotomotiv für Touristen parat. Der gesamte Ort befindet sich in Privatbesitz. Man muss also Eintritt zahlen um hinein zu kommen. Dieser lohnt allerdings und außerdem wird dieser anteilig genutzt, um den Ort und seine Traditionen aufrecht zu erhalten.

Auf das Highlight des nächsten Tages hatte ich mich sehr gefreut. Denn was wäre ein Besuch in England ohne einen der prachtvollen englischen Gärten gesehen zu haben? Der RHS Garden Rosemore befindet sich nur ein paar Milen von Northam entfernt und war daher ein festes Ziel unserer Reise. Endlich herrschte auch das berühmte englische Regenwetter und machte somit den typischen englischen Ausflug perfekt. Trotz des nicht idealen Wetters, verbrachten wir fast den ganzen Tag in dem Garten. Wenn die Engländer eins können, dann ist es gärtnern. Ich liebe diese romantisch verwilderte Pflanzweise. Alles gedeiht, durch das gleichmäßige Klima, üppig und groß. Hin und wieder findet man ein, von Kletterpflanzen umranktes, Café, was zu einem Cream Tea einlädt.

Hach! Ich verfalle gerade wieder ins Schwärmen und könnte gleich wieder meinen Koffer packen. Ganz ganz sicher, wird die nächste Reise nach England nicht lange auf sich warten lassen. Ich höre sie förmlich nach mir rufen, die zerklüfteten Felsen, weißen Cottages und prächtigen Gärten.

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Auf gar keinen Fall will ich euch die Fotos von Sandra und Tommy vorenthalten. Ich habe mich mit den Beiden am Zwenkauer Hafen getroffen und wir hatten das Glück, einen fast perfekten Sonnenuntergang zu erleben. Es war ein super toller Abend, mit mega geilen Ergebnissen <3

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An einem lauen und etwas windigen Juniabend diesen Jahres, habe ich mich mit Elisa und Tim, an einem See in Leipzig, getroffen. Wir haben uns auf anhieb super verstanden, mega viel gequatscht und nebenbei, ein paar super schöne Bilder geschossen. Die dabei entstandene Serie mag ich unheimlich und ich hoffe, dass die Zwei nicht das letzte Mail vor meiner Kamera standen. <3

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Als Hochzeitsfotograf in Tübingen / Kloster Bebenhausen

Es gibt Menschen, die schließt man vom ersten Augenblick an ins Herz. Und obwohl wir zuvor nur per E-Mail und Skype kommuniziert hatten, war es vor Ort, als würde man sich schon ewig kennen. Unser gemeinsamer Heimatort war daran wohl nicht ganz unschuldig.

Der Tag began in einem wunderschönen, kleinen Fachwerkhaus, direkt am Marktplatz gelegen. Diesen zauberhaften Ort können C. & S. ihr Zuhause nennen. Zusammen mit ihren engsten Familien- und Freundeskreis machte sich die Braut hier für ihren großen Tag bereit. Nur ein paar Autominuten entfernt liegt das hübsche Kloster und Schloss Bebenhausen. Die Sonne begrüßte die Gäste mit warmen Strahlen und der Himmel erinnerte bereits an einen Sommertag. Kaum vorstellbar, dass es am Tag zuvor noch aus Kübeln gegossen hatte und man sich ohne Winterjacke gar nicht vor die Tür getraut hätte. Die freie Trauung wurde von der unglaublich herzlichen Traurednerin Sabine John-Tancredi von TRAUbar durchgeführt. Nach einem kleinen „Stößchen“ hatten wir Zeit, dass schöne Gelände des Klosters zu entdecken und (so ganz nebenbei) auch ein paar Portraits zu schießen. Im Anschluss ging es standesgemäß mit dem Trabant zur Feierlocation nach Reutlingen. Wie schon im Trauraum, war auch hier alles sehr liebe- und geschmackvoll geschmückt. Sogar der Tortenständer wurde eigens für die Hochzeitstorte gebaut. Es war ein durch und durch gelungener Tag, erfüllt mir viel Liebe, Lachen und Emotionen.

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