Die Hochzeit von S. und S. wird mir wohl noch lang im Gedächntis bleiben. Nicht nur weil alles perfekt an diesem Tag aufeinander abgestimmt war, sondern auch weil mich so viel an meine eigene Hochzeit erinnert hat. Ein blaues Standesamtkleid, die Hochzeitshandschuhe der Omi, die Hosenträger beim Bräutigam… Selbst unsere Verlobungsringe sahen sich unglaublich ähnlich. Ich glaube, ich bin die ganze Zeit total aufgedreht von einem Bein auf das andere gesprungen und habe „Ohhh, dass hatten wir auch. Wie schön.“ gerufen. Dafür möchte ich mich jetzt aufrichtig entschuldigen. Ich war spätestens nach den hinreisenden Manolo Blahniks nicht mehr ganz Herr meiner Sinne.

Aber nun einmal ganz von vorn. Ich kam am frühen Morgen am Haus der Brauteltern an und wurde von einer super lieben aufgeregten Brautmama empfangen. Im Garten war das Festzelt für die anstehende Feier aufgebaut und die Festtafel war bereits gedeckt und schön geschmückt. In ihrem Zimmer machte sich die Braut fertig für ihren großen Auftritt. Schon nach den ersten paar Minuten war mir klar, dass wird zauberhaft. Die wenigen Kilometer zur Trauung in der Villa am Bernsteinsee fuhr das Brautpaar in einem Ford Thunderbird Cabrio. Dem persönlichen Schatz des Brautvaters. Wäre er nicht ganz so groß gewesen, ich hätte ihn eingesteckt und mitgenommen. Was für ein Auto!!!

An der Villa wurde das Brautpaar herzlich von seinen Gästen empfangen und alle erlebten eine emotionale und tränenreiche Trauung. Danach wurden die frisch Vermählten mit einer XXXXXL Flasche Schampus überrascht. Perfekt für einen gelungenen Sektempfang. Im Anschluss fand auf der Terrasse bei bestem Sonnenschein ein kleiner Aperitif mit Panoramablick über den Bernsteinsee statt. Kurz darauf machte ich mich mit dem Brautpaar zum Paarshooting auf. Und was liegt näher, als den wunderschönen Oldtimer dafür mit in Szene zu setzen? Ein Bekannter leihte uns außerdem sein Motorboot. So konnten wir noch eine kleine Runde auf dem See drehen und dabei einmalige Fotos aufnehmen. Was will man mehr?

S. und S., es war mir wirklich eine große Freude euch zu eurer standesamtlichen Trauung begleitet zu haben. Ich wünsche euch Beiden alles alles Liebe und freue mich auf eure Insidertipps bei meiner nächsten Reise nach Wien 😉

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Als ich die Anfrage von G. und M. letztes Jahr in meinem E-Mailpostfach fand und ihren Hochzeitsort lass, war meine erste Handlung ein Klick auf google.maps. Ich hatte zugegebenermaßen keinen blassen Schimmer das diese Insel überhaupt existiert, geschweige denn wo sie lag. Umso größer war mein Jubelschrei als ich die ersten Infos und Fotos von diesem kleinen Stückchen Erde sah. Diese Hochzeit wollte ich unbedingt begleiten. Und als letztendlich die Zusage kam war ich Himmel hoch jauchzend.

Zwar Tage vor der Trauung machten wir uns auf gen Norden. Nach 8 Stunden Autofahrt ging es bei Dagebüll auf die Fähre und nach weiteren 2 Stunden erreichten wir endlich das schöne Amrum. Mein Fotografenherz schlug sofort höher. Alles war so unglaublich liebevoll gestaltet und bis ins kleinste Detail durchdacht. Es gab kaum Autos auf der Insel. Fortbewegungsmittel waren in erster Linie Fahrräder und Pferde. Überall herrschte eine erholsame Ruhe. Nur der Wind tobte unaufhörlich um die Ohren. Die Einwohner wirkten auf mich ausgeglichen, zufrieden und glücklich. Alle waren unglaublich freundlich und vertrauten untereinander. Selbstgemachtes, wie Marmelade oder Holzschnitzerein wurden mit kleinen Preisschildern auf Tischen vor den Häusern platziert. Daneben ein Glas auf dem Danke stand. Etwas Zeit hatten wir um dieses schöne Fleckchen zu erkunden. Da ein sehr starker Wind wehte hielten wir uns in erster Linie in den niedlichen kleinen Orten auf, genau fünf an der Zahl. Natürlich statteten wir auch dem Strand einen Besuch ab. Übrigens der breiteste Europas! Der Sand peitschte wie Nadeln auf der Haut und sammelte sich in jeder kleinen Ritze. (Die Zimmerdame unseres Hotelzimmers litt wohl am meisten unter diesem Ausflug.) Gelohnt hat es sich aber trotzdem.

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Am Samstag war der große Tag dann gekommen. Geheiratet wurde im Öömrang Hüs in Nebel. Ein weitgehend im Originalzustand belassenes Friesenhaus aus dem 18. Jahrhundert. Und wohl auch in einem der kleinsten Standesamtzimmern überhaupt. Zumindest was ich bisher gesehen habe. Doch mit ein wenig Tetristalent fand auch der letzte der 15 Gäste einen Platz. Nach der sehr persönlichen Trauung fand ein kleiner Empfang im Garten des Hauses statt. Dort entstanden auch bereits die ersten Gruppenfotos. Kurz darauf holte „Paula“, ein alter Doppeldeckerbus, alle zu einer Inselrundfahrt ab. Die rund 1-stündige Rundfahrt führte quer über die ganze Insel und bot reichlich Infos. Auch ich habe mein Allgemeinwissen dadurch etwas aufpoliert. Wieder angekommen machte ich mich mit dem Brautpaar zum Portraitshooting auf. Wir überquerten dabei fast noch einmal die ganze schöne Insel. Bei einer Größe von rund 20 km² war das aber kein allzu großer Akt. 😉  Im Anschluss feierte die Hochzeitsgesellschaft im engen Familienkreis bei einem Abendessen den unvergesslichen Tag.

Liebe G., lieber M.! Es war mir eine große Freude euer kleines Paradies kennengelernt zu haben und euch an eurem so wichtigen Tag begleitet haben zu dürfen. Sicher werde ich einmal wieder kommen.

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Es gibt Pärchen, die wachsen mir bereits nach kurzer Zeit ans Herz. So auch C. & C.. Für unser erstes Treffen sind beide extra von Jena nach Leipzig gekommen. Bei einem Kaffee schwatzten und lachten wir mehrere Stunden. Ich merkte kaum wie die Zeit verging und verpasste bald meinen Folgetermin. Wir verstanden uns auf anhieb und ich freute mich sehr auf die Hochzeit der Beiden.

Ende Mai machte ich mich ins schöne Thüringen auf. Die Trauung fand in einer kleinen, von viel Grün umgebenen Kirche statt. Die Zeremonie war sehr persönlich und wurde von passender Livemusik begleitet. Im Anschluss wurde das Brautpaar samt Sohnemann auf einem hölzernen Tragsessel königlich zur Feierlocation getragen. Ich denke alle waren froh, dass diese nur wenige hundert Meter entfernt war. 😉

Im alten Kuhstall (ja, dass heißt wirklich so) war bereits alles für die Gäste liebevoll vorbereitet und ich kaum vor lauter kleinen Details gar nicht mehr aus dem knipsen heraus. Nach dem Tortenanschnitt und Kaffeetrinken gab es für die kleinen Gäste noch eine ganz besondere Überraschung. Während ich mich mit dem Brautpaar zum Portraitshooting aufmachte galoppierte ein hübsches weißes Pony durch die Tür. Die Kinder staunten nicht schlecht und konnten es kaum erwarten darauf zu reiten. 😀

Ich nutzte mit dem Brautpaar die Zeit um noch einmal zur Kirche zu gehen und dort ein paar Familien- und Pärchenfotos aufzunehmen. Die Zeit verging auch da wieder schnell und ich machte mich kurz darauf wieder auf die Heimreise.

Ihr Lieben, ich habe mich so gefreut euch kennengelernt und eure Hochzeit in Bildern festgehalten zu haben. Ich wünsche eurer kleinen Familien alles Glück der Welt <3

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An einem bedeckten Tag Anfang Mai traf ich mich mit N. und C. in Markkleeberg am Cospudener Hafen. Wir hatten Glück, denn wir hatten den Hafen fast für uns allein. Alle Ortsansässige wissen, dass dies ein seltens Phänomen ist. Wir nutzten die tollen Kulissen des Piers um den kugelrunden bezaubernden Babybauch und das verliebte Pärchen perfekt einzufangen. Entstanden sind wunderschöne farbenfrohe Bilder.

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Als mir mein Cousinchen ganz freudig strahlend ihren Ringfinger vor meine Nase hielt und mich der große Diamant anlächelte, leuchtet es mir auf. Ein paar Tage zuvor waren die Beiden aus ihrer Lieblingsstadt Prag wiedergekommen und ich dachte mir ‚Natürlich! Es geschah in Prag. Wo sonst?‘ Dazu muss man vorab sagen, dass die zukünftige Braut schon lange sehnsüchtig auf diesen Antrag gewartet hatte. Wie so viele romantische Frauen eben. Im Sommer 2013 war der große Moment dann endlich gekommen und das am, für die Beiden, schönsten Ort der Welt – über den Dächern der ‚Goldenen Stadt‘.

Heute muss ich gestehen, ich wollte ab dem Moment an dem ich von dem Verlobungsort erfuhr ein Verlobungsshooting mit den Beiden in Prag. Ich behielt diesen Gedanken allerdings noch einige Zeit für mich. Als wir die ersten Save the Date – Fotos schossen und die Hochzeitsvorbereitungen immer intensiver wurden, schlug ich meiner Cousine den Ausflug nach Prag vor. Nun, was soll ich sagen, sie war Himmel auf begeistert und schenkte den Kurztrip kurzerhand ihren Verlobten zum Valentinstag. Fünf Wochen später saßen wir Vier, mit vollgepacktem Kofferraum, im Auto auf dem Weg nach Prag.

Am Ziel angekommen überließen wir, mit einem etwas mulmigen Gefühl, unser Auto samt Schlüssel einem Hotelangestellten und sollten es die nächsten zwei Tage nicht wieder sehen. Da unser Hotel nur wenige Gehminuten vom Wenzelsplatz gelegen war, erkundeten wir am Anreisetag zunächst alle fußläufigen Highlights. Unser Weg führte uns vorbei an prächtigen Häusern der Jugendstilzeit, kunstvollen Antiquitätenläden und dem vor Menschen kaum zu sehenden Rathausplatz. Dort angekommen entschieden wir uns das rege Treiben entspannt bei einem Café zu beobachten und den Tag ausklingen zu lassen.IMG_8708IMG_8712IMG_8716IMG_8720+8709IMG_8727IMG_8731+8723IMG_8769+8739

Am nächsten Tag ring es, mit einem guten Frühstück gestärkt und der Sonne im Gesicht, Richtung Prager Kleinseite. Ziel war ein versteckter Garten indem die Frage aller Fragen fiel. Auf dem Weg dorthin zogen wir durch die malerischen Straßen der Prager Kleinseite – der für mich schöneren Stadtseite Prags. Man entdeckt mehr liebevoll gestaltete Details, es gibt keine sechsspurigen Straßen und das Leben scheint hier etwas weniger hektisch. Als wir mit Bedauern feststellen mussten, dass der kleine private Garten noch geschlossen hatte, warfen wir unsere Pläne über Bord und streiften durch die Gärten des Petřín Hügels. Zu unserem Glück! Denn dort entdeckten wir diese unsagbar romantische Kirschbaumplantage die in ihrer schönsten Blüte stand. Über den blühenden Baumkronen hinweg konnte man über die gesamte Stadt blicken. Es war ein Anblick für die Götter! Nachdem wir den höchsten Hügel Prags bestiegen und den Aussichsturm (der nach einer Kopie des Pariser Eiffelturms errichtet wurde) besichtigt hatten, gönnten wir uns auf der atemberaubenden Terrasse des Restaurants Nebozízek eine kleine Pause und genossen das Panorama der Prager Burg (Pražský hrad). Auf dem Rückweg überquerten wir die berühmte Karlsbrücke und beschlossen auf Grund der Menschenmassen das Shooting auf den Abend zu verlegen. Leider begann es ab diesem Zeitpunkt an unaufhörlich zu regnen. Da uns Petrus allerdings bis dahin äußerst wohl besinnt war, beschlossen wir uns davon nicht die gute Laune verderben zu lassen.

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Nach einem kleinen Stop im Hotel überquerten wir nach Sonnenuntergang erneut die Moldau. Dieses mal ging es hinauf zur Pražský hrad. Wir wussten das es am Tage schier unmöglich ist dort vernünftig Fotos zu machen. So entschieden wir uns die Burg bei Nacht zu besteigen. Nun mussten wir statt mit Ellenbogen gegen drängelnde Menschen, mit Mantel und Schirm gegen Kälte und Regen kämpfen. Die Entscheidung war trotzdem richtig. Die vielen verzierten Türme der Stadt sind sicher allein eine Reise wert. Prag bei Nacht aber ist spektakulär! Ich empfehle jedem der diese Stadt besucht am Abend nicht allein in den urigen Kneipen zu verweilen, sondern sich die Mühe zu machen Prag bei Nacht zu bestaunen. Ihr werdet es nicht bereuen. So bedauerten auch wir nicht, dass wir uns noch einmal auf den Weg zur Karlsbrücke gemacht haben. Ohne die vielen Verkaufsstände und Touristen offenbarte sie nun ihren wahren Glanz.

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Zu guter Letzt krönten wir unseren Trip mit einem Besuch des beliebten Cowboys Restaurant. Dort entstand dann auch noch ein abschließendes Gruppenbild 🙂

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